auf dieser Seite haben wir Ihnen alles Wissenswerte kompakt zusammengestellt.
Nutzen Sie dazu besonders das zeitnahe hier unten eingebettete Sway! Ich bitte noch um etwas
Geduld!
Wie bei Deiner Taufe gehört zur Firmung auch der Firmpate oder die Firmpatin. Dein Pate oder deine Patin steht während der Firmung hinter Dir und legt Dir die Hand auf. Nicht nur symbolisch, sondern in Glaubens- und Lebensfragen soll er/sie Dir den Rücken stärken.
Jeder Firmling darf sich seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen! Die Paten-Person muss zunächst persönliche Kriterien (und womöglich Aufgaben) der Firmlinge erfüllen. Feste Aufgaben für einen Paten/eine Patin gibt es nicht, sondern eher eine Empfehlung. Dein Pate/ deine Patin übernimmt (ähnlich wie Taufpate:in) Verantwortung für den Firmling:
- Die Person soll als Lebensbegleiter:in zur Seite stehen.
- Die Person soll bei Fragen zum Glauben Antworten geben können.
- Damit empfehlen sich schon -automatisch- dein(e) Taufpate/Taufpatin auch als dein(e) Firmpate/-patin.
- Vielleicht hat der Firmling auch persönliche Wünsche für die Zeit nach der Firmung an
die/den Patin/Paten.
Hinzu die kirchenrechtlichen Voraussetzungen:
1. Mindestens 16 Jahre alt
2. Katholisch getauft und gefirmt
3. Mitglied der Katholischen Kirche
4. Nicht die eigenen Eltern
Erfüllt die ausgesuchte Person eine der kirchenrechtlichen Voraussetzungen nicht, kann sie oder er nicht Firmpate werden. In diesem Fall kann sie oder er aber Firmzeuge/ Firmzeugin sein, dafür gibt es nur die Voraussetzung, dass sie/er das Geschehene (die Firmung) bezeugen kann. Dies trifft beispielsweise auf Menschen anderer christlicher Konfessionen zu.
DARF AUCH DER/DIE TAUFPATE/IN DAS PATENAMT BEI DER FIRMUNG ÜBERNEHMEN?
Ja, das Kirchenrecht empfiehlt dies sogar (c. 892 §2 CIC).
Aber natürlich ist es dir selbst überlassen, für wen du dich entscheidest.
KÖNNEN DIE ELTERN FIRMPATE/IN SEIN?
Nein, die Eltern sind vom Patenamt ausgeschlossen. Sie sind von deiner Geburt an mit deiner Begleitung und religiösen Entwicklung betraut. Dein/e Pate/in soll ein alternativer Vertrauter oder Gesprächspartner sein, wenn du z.B. mit deinen Eltern über bestimmte Themen nicht sprechen möchtest.
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